Social Media Kanäle - Wie viele sind zu viel?

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Social Media ist nicht mehr aus unserer Welt wegzudenken. Jeder nutzt es, jeder will es. Bei vielen ist schon fast eine Sucht entstanden. Diese Omnipräsenz von Social Media hat natürlich auch seine Auswirkungen auf Websitebetreiber/Unternehmer/Startups u.v.m.. Viele denken jetzt mehr Social Media Kanäle umso besser. Doch falsch gedacht. Mehr ist nicht immer besser. Kennst du nicht das gute, alte Sprichwort: „Qualität vor Quantität“? Das sollte auch dein Leitsatz sein bei der Auswahl der richtigen Social Media-Kanäle. Letztendlich kannst du nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Ich zeige dir mit diesen wenigen Punkten, wie du die perfekte Anzahl deiner Social Media Kanäle erkennst und nutzt!

1. Wie viel Zeit hast du für Social Media?

Du hast gerade dein Business gegründet und steckst bis Hals über Kopf in anderen Sachen? Dann gibt es keine Grund warum du dir auch noch die Arbeit für Social Media Kanäle aufbrummst. Natürlich solltest du auch deine Fans und Kunden teilhaben lassen. Doch nicht auf allen Kanälen. Du hast also eigentlich Zero Zeit? Wenn du das Budget nicht hast, um einen Freelancer oder Agentur zu beauftragen, dann beschränke dich für den Anfang lediglich auf einen Social Media Kanal. Doch welcher soll das sein fragst du dich? Wer genau ist deine Zielgruppe? Wenn du das hast, dann hast du auch deinen Kanal. Denn wo hält sich deine vorab definierte Zielgruppe am meisten auf? Bingo! Und schon hast du deinen ersten Social Media Kanal. Und wenn du dann mal mehr Zeit oder Marketingbudget hast, kannst du das ganze auch easy erweitern und das bisher gewonnene Know-how adaptieren.

2. Welchen Social Media Kanal nutzt deine Zielgruppe?

Weniger ist bekanntlich mehr. Deshalb sollte man nicht mit vollem Einsatz in die Social Media Welt starten. Wenn du, wie in Punkt 1 besprochen, die nötigen Ressourcen hast würde ich dir empfehlen mit maximal 2 Kanälen zu beginnen. Das ist ein guter Start und du kannst sicherstellen, dass du alles im Griff haben wirst. Doch welchen Kanal soll ich wählen? Richte das nach deiner Zielgruppe aus. Also erstmal definieren, wer meine Zielgruppe ist. Und dann machst du dich an die Arbeit und analysierst, wo sich deine Zielgruppe aufhält. Und schon hast du deine ersten zwei Social Media Kanäle. Herzlichen Glückwunsch. So einfach gehts manchmal. 

3. Welche Social Media Kanäle passen zu deiner Marke?

Nur weil du TikTok magst, heißt es auch nicht, dass du da hingehörst. Studiere die Social Media Plattform gut und überlege dir, ob deine Marke wirklich hier passt. Denn oft steckt man viel Arbeit in einen Social Media Kanal und letztendlich kommt dabei nicht viel rum. Du bist ein Bauunternehmen und hast nur B2B Kunden? Dann ist wahrscheinlich Instagram nicht die richtig Wahl. Doch Obacht: Für den Anfang? Solltest du in der Zeit die wichtigen und passenden Social Media Kanäle aufgebaut haben und diese laufen auch super UND du hast noch Zeit über. Ja warum nicht. Dann darf man sich auch gerne an Kanäle trauen, welche vielleicht nicht so passen. Probieren geht über studieren. Doch für den Anfang ist eben mein Rat, verlass dich auf das sichere Pferd!

4. Kannst du den passenden Social Media Content liefern?

Ebenfalls das Thema der Content-Art muss ganz oben auf deiner Liste stehen. Denn es macht keinen Sinn, wenn du einen YouTube Kanal hast, jedoch keine qualitativ guten Videos herstellen kannst. Überlege dir vorab, welche Social Media Content Arten du erstellen kannst und dann für welchen Kanal das genutzt werden kann. Denn schau doch her. Twitter hat nur Buchstaben, YouTube dagegen hochwertige Videos. Das sollte deshalb unbedingt bei deiner Planung mit einfließen. 

5. Wird der Social Media Kanal auch in deinem Zielland genutzt?

Hier gilt es zu beachten, dass nicht jeder Social Media Kanal auch in jedem Land gleich gut performt. In manchen Ländern sind sogar einige Social Media Kanäle verboten. Deshalb sollte das auch unbedingt in deine Planung mit einfließen. Denn wenn deine Zielgruppe vorwiegend aus Österreich kommt und dort z. B. Twitter gar nicht genutzt wird, warum diesen also in deinem Social Media Portfolio behalten. Deshalb bist es so wichtig, dass du deine Zielgruppe und ihr Verhalten studierst und gut kennenlernst.

Milena Hopp
Milena Hopp

Milena ist seit 2010 im Online Marketing aktiv und kann von SEO, SEA und Social Media gar nicht genug bekommen.

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